Gastartikel – Die Malerei ist Wellness und Energiespender für Geist und Seele

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Noch nie war die Bewältigung des Alltags so stressig wie in der heutigen Zeit. Daher ist es umso wichtiger, ein wenig Alltagsflucht zu betreiben und die Harmonie des eigenen Ichs wieder herzustellen.

Hallo, mein Name ist Peter Ortner. Ich bin Webdesigner und habe für mich die die Malerei als Ausgleich entdeckt. Sobald ich ein wenig Zeit übrig habe, entfliehe ich der stressigen Arbeitswelt und tauche beim Malen in eine Welt der Ruhe und Entspannung ein. Man vergisst alles Rundherum.Außerdem profitiere ich durch die Malerei auch bei meiner Homepage-Arbeit, denn in meinen Augen ist Webdesign auch Kunst, da bei der Realisierung von Websites viele Gedanken und Facetten daraus einfließen.
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Gedanken und Philosophie zur Kunst

Kunst (englisch Art) ist der allgemeine Begriff einer von Menschenhand entwickelten Tätigkeit und ein durch kreatives Handeln entstandenes Ergebnis oder während dessen Entstehungsprozesses ohne einer vorher bestimmten und festgelegten Aufgabe. Die Malerei zählt zur bildenden Kunst, wobei die Stilrichtung völlig unerheblich ist. Nichts berührt, erfreut oder regt uns Menschen so auf wie die Kunst, insbesondere in der Malerei. Die Kunst ist ein mächtiges Werkzeug, um die eigene Fantasie, Gedankenspiele oder Weltanschauung zum Ausdruck zu bringen. Die Vielfältigkeit dieser schöpferischen Tätigkeiten lässt sich in kein vorgefertigtes Schema pressen.

Die Macht und die Tragweite der Malerei

Die Malerei ist nicht nur den angesehenen Künstlern vorbehalten, sondern jeder von uns hat sich schon künstlerisch betätigt. Sei es im Schaffen von Aquarellen oder bei der Improvisation einer Geburtstagskarte. Egal, ob die Menschen über die Werke diskutieren oder ein Lob verteilen, es werden auf alle Fälle Resonanzen hervorgerufen. Wir sehen hier schon die Macht, die hinter dem Malen steht. Die Relevanz oder Bedeutung der Malerei lässt sich in der Gegenwartswahrnehmung nur schwer messen. Nehmen wir als Beispiel die Höhlenmalerei vor über 30.000 Jahren. Die Menschen damals verschwendeten sicherlich keinen Gedanken über die mögliche Wichtigkeit ihrer Werke in der fernen Zukunft.

Als Quelle gilt immer eine Grundidee oder ein Impuls, der uns Menschen zu dieser Kunsttat treibt. Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, denn zum Zeitpunkt der Intuition handelt es sich um eine Art Alltagsflucht und man verkörpert seine eigene Wahrnehmung.Kurzum behaupte ich, dass Malen sich durch die uneingeschränkte Ausdrucksform eines jedes Menschen definiert.

 

Die Acrylmalerei

Die Vorteile der Acrylmalerei sind die Farbintensität, die kurze Trocknungszeit und die einfache Handhabung. Daher sind sie besonders für die abstrakte Malerei geeignet. Viele Künstler verwenden Acrylfarben zum Untermalen ihrer Ölbilder.

Acrylfarben: Diese Farben sind aufgrund ihrer Elastizität in beliebiger Schichtdicke und für viele Malstile einsetzbar. Die Facette reicht von der kräftigen Malerei (ähnlich einem Ölbild) bis zur feinen Pinseltechnik und aquarellartiger Gestaltung. Acrylfarben sind in verschiedenen Variationen erhältlich. Ich rate zu hochwertigen Tuben. Diese sind zwar teurer, aber die Farbqualität und Deckungskraft ist eindeutig gehobener.

Farbpalette: Im Gegensatz zur Ölmalerei soll beim Acrylmalen die Palette glatt, wasserbeständig und mit einem Rand versehen sein, um das Ablaufen von Malwasser zu verhindern.

Pinsel und Spachtel: Am besten sind flache Natur- oder Kunsthaarpinsel geeignet. Borstenpinsel wie sie in der Ölmalerei Verwendung finden, sind höchstens zur groben Strukturierung zu empfehlen. Spachteln und Malmesser werden zur Farbmischung und auch zum Auftragen der Farben auf dem Malgrund verwendet.

Spachtelmassen:Sehr beliebt bei der Acrylmalerei ist der Einsatz von Spachtelmassen oder Strukturpasten, um plastischere Ergebnisse im Bild zu erzielen. Diese Hilfsmittel können auch mit Farben vermischt und vermalt werden.

Verzögerer: Verzögerer sind Flüssigkeiten, die die Trocknungszeit der Acrylfarben verlängern. Die Verzögerer sind mit Wasser mischbar und beeinträchtigen nicht die Qualität der Farben. Diese Hilfsmittel werden häufig für weiche Farbübergänge verwendet

Die Ölmalerei

Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass die Ölfarben nur sehr langsam trocknen. Daher ist es von Vorteil, wenn man über ein Atelier oder einen verschließbaren Raum verfügt, um Beschädigungen durch Berührungen während des Trocknungsprozesses oder eine Geruchsbelästigung durch Zusatzstoffe wie Terpentin zu vermeiden.

Ölfarben: Ölfarben gibt es in den verschiedensten Variationen und Formen. Ich bevorzuge Tuben, die in jedem Künstlerbedarfsgeschäft erhältlich sind. Die Farben können mit Terpentin verdünnt oder unverdünnt fett-auf-mager aufgetragen werden. Ölfarben haben nämlich die Eigenschaft, beim Trocknungsprozess voluminöser zu werden. Wenn man mager-auf-fett malt, dehnt sich die untere Farbe aus, wodurch die obere Farbschicht rissig wird oder sogar abspringt.

Pinsel und Malmesser: Die Größe und Art der Pinsel wird von der Maltechnik und dem gewünschten Effekt bestimmt. Im Allgemeinen eignen sich Borstenpinsel gut, da diese die Farbe sehr gut aufnehmen. Für weiches Verwischen oder zum Lasieren sind synthetische Pinsel optimal. Malmesser oder Spachteln werden zur Farbmischung und auch zum Auftragen der Farben auf dem Malgrund verwendet.

Malgrund:Es gibt viele verschiedene Malgründe, wobei jeder Künstler seine eigenen Vorlieben hat. Ich bevorzuge Holzplatten gegenüber Keilrahmen, da diese bequemer zu rahmen sind. Außerdem läuft man nicht in Gefahr, den Malgrund durch zu festes Andrücken des Malmessers zu beschädigen.

Grundierung: Eine Grundierung ist bei der Ölmalerei von großer Bedeutung, da diese das Entziehen des Öls und Einsickern in den Malgrund verhindert. Man muss nicht auf teure Grundierungsfarben zurückgreifen. Ich verwende eine auf Wasserbasis hergestellte Fassaden- oder eine Acrylfarbe. Dabei wird automatisch die fett-auf-mager Regel eingehalten.

 

Die Geschichte der Malerei

Hier erzähle ich euch noch kurz, wie sich die Malerei in der Geschichte der Menschheit entwickelte.

Von der frühen Menschheitsgeschichte bis zum Altertum: Die ersten Malereien und Zeichnungen entstanden bereits in der früheren Menschheitsgeschichte vor 35.000 bis 10.000 Jahren in Form der Höhlenmalerei. Die ältesten und bekanntesten Höhlenmalereien sind die Tiermotive in der südfranzösischen Höhle von Lascaux. Aus der Zeit vor rund 10.000 Jahren sind Wandmalereien im Orient belegt, wobei davon aber nur wenige Fragmente erhalten sind. Die Malerei der Ägypter vor rund 3.000 bis 700 Jahre vor Christus wurden häufig in Grabmälern und auf Grabutensilien nachgewiesen. Die antike griechische Malerei fand meist auf Holz, Stein und Ton statt und genoss ein höheres Ansehen als die Bildhauerei. Aus der Römerzeit sind zahlreiche Freskomalereien überliefert und erhalten. Häufig waren Sklaven der griechischen Malerei für römische Auftraggeber tätig, die im Malerhandwerk fundierter waren, als die römischen Maler.

Epoche des Mittelalters: Erst im Mittelalter entwickelte sich die Buch- und Tafelmalerei auf Holz und später auf Leinwänden. Die europäische mittelalterliche Malerei war aufgrund ihrer Auftragsgeber oftmals von religiöser Bedeutung. Erst im späten Mittelalter wurden nichtreligiöse Motive und Geschichten gemalt.

Epoche der Neuzeit: Bereits im 13. Jahrhundert war die Ölmalerei bekannt, wurde jedoch erst Anfang des 15. Jahrhunderts verfeinert. Bis dahin dominierte die Temperamalerei. Temperafarben werden mit Bindemitteln gemischt. Diese rasch trocknenden Farben werden auf einem rauen und wasserdichten Untergrund aufgetragen. Mit Einzug der Ölmalerei wurden die Temperafarben immer mehr verdrängt. In jener Zeit setzte sich auch die Leinwand gegenüber den Holztafeln durch, da diese bei Reisen bequemer zu transportieren waren.Nach der Erfindung der Druckerpresse im 15. Jahrhundert war das Papier leicht und schnell erhältlich. Die Künstler haben begonnen, ihre Ölgemälde, Zeichnungen und Aquarelle auf Papier zu bringen.

Die Freskomalerei in Italien war ein bedeutender Malstil während der Renaissance. Dabei wurden verdünnte Farben auf einem feuchten Putz aufgetragen. Die bekanntesten Fresken sind die Deckengemälde Michelangelos anfangs des 16. Jahrhunderts in der Sixtinischen Kapelle.

Weitere namhafte Künstler während der Hochrenaissance waren Leonardo da Vinci, Raffael und Tizian.

Bis zum 19. Jahrhundert war die Ölmalerei dominierend, wobei die Künstler verschiedene Stile und Techniken entwickelten. Während Rubens ein Graubraun auf hellem Grund auftrug, zog der spanische Maler Velasquez eine dunkle Grundierung vor. Die Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt sind wegen ihrer Oberflächenstruktur berühmt. Dabei wurden gebrochene oder klumpenhafte Farben aufgetragen, die anschließend mit einer durchscheinenden Lasur bearbeitet wurden.Während im 18. Jahrhundert in Frankreich Pastellzeichnungen beliebt waren, bevorzugten die britischen Maler die Aquarelltechnik.Im 19. Jahrhundert wurde die Farbpalette aufgrund synthetischer Farben umfangreicher und günstiger. Die Künstler gingen wieder auf hellen Malgrund über, wodurch die Farben mehr zur Geltung kamen. Berühmte Maler aus dieser Epoche waren van Gogh, Gauguin und Anfang des 20. Jahrhunderts Picasso.

 

Resümee: Seit der Neuzeit wurden zahlreiche Kunstrichtungen entwickelt.Seit der Erfindung der Fotografie lassen die Künstler in ihren Werken Individualität und eigene Sichtweisen einfließen. Das Gemälde muss nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen.

Bergesee Ortner

Ihr seht also, die Malerei ist etwas sehr Vielfältiges, also warum nicht auch, um sich bei dieser Tätigkeit was „Gutes“ tun und ein wenig dem Alltag zu entfliehen.

Kontakt zu Gastautor Peter Ortner

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